Unfall NRW: Sattelzug kollidiert mit Pannenfahrzeug auf dem Standstreifen – LKW – Fahrer erheblich verletzt – Sperrung auf der A 1 ab Greven in Richtung Bremen

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Grevenabrück (ddna)

Nach einem Lkw – Unfall am Donnerstagmittag ist die Autobahn 1 in Richtung Bremen zwischen den Anschlussstellen Greven und Flughafen Münster – Osnabrück zurzeit gesperrt. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein 54-jähriger Sattelzugfahrer gegen ein Pannenfahrzeug auf dem Seitenstreifen gefahren und in den Graben gekippt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Glücklicherweise hatten Fahrer und Beifahrer des Pannenfahrzeugs den Fiat Ducato vor dem Zusammenprall verlassen und sich hinter der Leitplanke in Sicherheit gebracht. Beide blieben unverletzt. Die Unfallursache ist unklar. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam ist mit einem 3-D-Scanner im Einsatz und sichert digitale Spuren.

Für die Bergung der Fahrzeuge kommt es nach jetzigem Kenntnisstand zu folgenden Sperrungen:

In der Zeit von 16:15 bis circa 17:15 Uhr wird ein Fahrstreifen in Richtung Bremen freigegeben. Von 17 bis 19 Uhr sollen beide Fahrstreifen befahrbar sein, um einen möglichst störungsfreien Verlauf des Berufsverkehrs zu gewährleisten. Ab 19 Uhr wird die komplette Fahrbahn für die Bergung des Sattelzuges für voraussichtlich neun Stunden gesperrt.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Matthias Koprek