Blaulicht BW: Unbelehrbarer Lkw – Fahrer muss zweimal zur Blutentnahme

Polizeiweste

Ludwigsburg (ddna)

Gleich zwei Mal ist der 30-jährige Fahrer eines rumänischen Klein -Lkw am Dienstag bei Verkehrskontrollen negativ aufgefallen. Gegen Vormittag wurde er von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg auf der A8 bei Leonberg angehalten, da sein Fahrzeug überladen und der 30 -Jährige nicht angegurtet war. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass die Ladung unzureichend gesichert war und der Betroffene keinerlei Fahrtennachweise zur Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk – und Ruhezeiten führte. Darüber hinaus hatte er gegen die geltenden Kabotagevorschriften verstoßen, da er keinen Nachweis über seine Reiseroute sowie den LKW – Ladungszustand bei Grenzübertritt erbringen konnte. Während der Kontrolle sahen die Beamten bei ihm auch noch Anzeichen von Drogeneinfluss, veranlassten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Dies hinderte den 30-Jährigen jedoch nicht daran, seine Fahrt noch am selben Tag fortzusetzen. Am Nachmittag wurde er nämlich bei einer stationären Schwerlastkontrolle auf der B10 bei Korntal – Münchingen abermals gestoppt. Er war wieder nicht angeschnallt und hatte erneut unter Drogeneinfluss am Verkehr teilgenommen. Nach einer weiteren Blutabnahme musste er dieses Mal auch seinen Führerschein abgeben. Den hätte er bereits im November aufgrund eines gegen ihn verhängten Fahrverbotes abgeben sollen, weshalb er sich nunmehr auch wegen Fahren ohne Führerschein verantworten muss.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Immer noch nicht gut: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.

Alexander Trisko
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